Mahnwache IDAHIT* 2017

Mahnwache IDAHIT* 2017

Beim IDAHIT* handelt es sich um den internationalen Tag gegen Homo-, Trans*- und Inter*phobie am 17. Mai. Ziel der weltweit durchgefĂŒhrten Aktion ist es, Respekt einzufordern und auf Ausgrenzung aufmerksam zu machen. Das Datum erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation HomosexualitĂ€t aus ihrem DiagnoseschlĂŒssel strich.

Wir bitten alle unsere Freund*innen, UnterstĂŒtzer*innen und sonstige Menschen, die sich fĂŒr mehr Akzeptanz und Sichtbarkeit sowie gegen Gewalt gegen LSBTIQA* aussprechen, uns bei der Mahnwache am 17.05.2017 von 17-19 Uhr am Bertoldsbrunnen zu unterstĂŒtzen.

Kommt einfach vorbei und setzt mit uns zusammen ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt in Deutschland und weltweit!

Veranstaltung auf facebook: https://www.facebook.com/events/

  • Todesstrafe, öffentliche Hinrichtung, Steinigung nur aufgrund gleichgeschlechtlicher Beziehungen: Steinigungen in Mauretanien, Nigeria. Hinrichtungen in Saudi-Arabien, Todesstrafe im Sudan, Angst vor Tod in den PalĂ€stinensischen Gebieten,

  • Körperliche Gewalt aufgrund von HomosexualitĂ€t / Folter: Iran (100 Peitschenhiebe fĂŒr lesbische Handlungen), Saudi-Arabien: Peitschenhiebe,

  • Haftstrafen fĂŒr gleichgeschlechtliche Beziehungen: Afghanistan (bis 15 Jahre), Kenia (bis 14 Jahre), Frauen in Sansibar (7 Jahre), MĂ€nner in Sansibar (bis 25 Jahre), Grenada (10 Jahre), Algerien (bis 3 Jahre),

  • MĂ€nnliche HomosexualitĂ€t steht unter Strafe, Analverkehr ist verboten, lesbische Handlungen sind hingegen legal: Ghana, besondere Verachtung des Analverkehrs auch in Grenada,

  • Die Diskriminierung von homosexuellen Lebensformen drĂ€ngt LGBT-Menschen in den Untergrund: z. B. Angola, Tunesien, TĂŒrkei (innerhalb der islamischen Welt tolerant, aber deutliche gesellschaftliche Diskriminierung)
  • Trotz LegalitĂ€t wird HomosexualitĂ€t als Störung angesehen, Ausbreitung soll verhindert werden: Kasachstan, Russland (Putins Propagandagesetz!)
  • LegalitĂ€t, teils sind Ehen oder Lebenspartnerschaften möglich in: Europa, USA
    Die deutsche Bundesregierung unterhÀlt diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu genannten LÀndern und liefert beispielsweise Waffen in Staaten wie Saudi-Arabien obwohl HomosexualitÀt dort mit dem Tod bestraft wird.
  • Deutschland: Seit Abschaffung des §175 im Jahr 1994 steht HomosexualitĂ€t nicht mehr unter Strafe. Aber Homofeindlichkeit besteht in Teilen der Bevölkerung fort z.Β. Freiburg 2015: Körperlicher Übergriff auf ein schwules Paar im Bermudadreieck; Freiburg 2016: Körperlichen Übergriff auf ein schwules Paar in der Silvesternacht
  • Deutschland 2016: Im politischen Spektrum machen sich rechtskonservative KrĂ€fte breit. Eine völkische Bewegung die der Emanzipation sexueller und geschlechtlicher Minderheiten den Kampf angesagt hat. Eine solche Bewegung stellt eine große Gefahr fĂŒr uns alle dar und muss ernst genommen und entschieden bekĂ€mpft werden.